Malediven

Die Malediven sind eine Inselgruppe im Indischen Ozean und liegen südlich von Indien. Die Inselgruppe an sich besteht aus fast 1200 Inseln und Atollen, von denen gut 220 von Menschen bewohnt werden. Etwa 330.000 Menschen bewohnen diese Inseln, von denen gut ein Drittel in der Hauptstadt Malé sesshaft sind.

Seit Anfang der 70er Jahre wächst der Tourismus dieser Region stetig weiter und bildet somit den wichtigsten Wirtschaftszweig der Region. Die 800.000 Touristen im Jahr helfen dabei ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes zu erzeugen. Die Währung des Landes heißt Rifiyaa und für einen Euro erhält man etwa 20 Rufiyaa.

Bei so vielen unbewohnten Inseln bietet es sich an sich in der besten Reisezeit ein Boot zu mieten und auf Entdeckungstour zu gehen. Ausgedehnte Spaziergänge an einsamen Stränden sind dann eine willkommene Abwechslung zu den großen Hotelanlagen. Natürlich spielt hierbei das Wetter eine große Rolle und sollte entsprechend bei der Urlaubsplanung berücksichtigt werden.

Die Malediven unterliegen einem konstant heißen, tropischen Klima, wodurch kaum Temperaturschwankungen zu erwarten sind. Allerdings bringt dieses Klima auch hohe Niederschlagsmengen mit sich und so sollte die Regenzeit, die etwa im Mai beginnt und fast das ganze Jahr anhält, nach Möglichkeit gemieden werden. Die meisten Sonnenstunden pro Tag, sowie die wenigsten Regentage sind in der Zeit von Februar bis April zu erwarten. Dieser Zeitraum kann also als die beste Reisezeit angesehen werden.